Zypern – Knigge

Ferien in Zypern können sehr schön sein. Vor allem dann, wenn man es versteht auch ein bisschen Kontakt mit den Einheimischen zu knüpfen. Allerdings muss man sich mit einigen westlichen Verhalten ein bisschen zurückhalten, da die Menschen auf Zypern doch ein bisschen anders ticken. Dies ist geschichtlich bedingt. Denn lange Zeit gehörte Zypern zum britischen Empire. Dies spiegelt sich sowohl in den Speisen und Getränken bis heute wieder, wie auch im Verhalten – jedenfalls der älteren Generation. Und dann ist da noch der Konflikt mit der Türkei, die Nordzypern seit 1974 besetzt halten. Darüber sollte man mit den Einheimischen auf keinen Fall sprechen. Das könnte nämlich ungewollte Emotionen auslösen. Dabei können gerade die Deutschen die Menschen auf Zypern wegen ihrer eigenen Geschichte bis 1989 so gut verstehen.

Foto: Dieter Schütz  / pixelio.de
Foto: Dieter Schütz / pixelio.de


Mentalität und Begrüßung

Von der Mentalität her kann man die Menschen auf Zypern als gastfreundlich bezeichnen, aber auch gleichzeitig als zurückhaltend. Man kann sagen eine Mischung aus der typischen Mittelmeermentalität und very britischem Verhalten. Bei der Begrüßung sieht man nämlich auch von einem Händeschütteln ab. Man nickt nur mit dem Kopf und lächelt. Und auch Umarmungen auf der offenen Straße sind auf Zypern unter den Einheimischen eher unüblich. Im Norden der Insel, wo die Türkei das Land seit 1974 besetzt hält, schütteln sich die Männer aber durchaus die Hände. Zurück in den Süden der Insel: Einen Mokka sollte man nie ablehnen. Das empfinden die Einheimischen als unhöflich. Einkaufen kann man auf Zypern im Übrigen günstig. Feilschen ist aber nicht gestattet bzw. unüblich.

Dieser Beitrag wurde unter Zypern abgelegt und mit verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.