Yoga in Pontresina

Für unsere Reise ins Engadin suchten wir uns eines der bekannten Wellnesshotels Schweiz aus, damit wir rundum zufrieden sein würden. Bei kleineren Hotels kann man natürlich auch manchmal Glück haben, aber wir wollten doch endlich auch mal wieder in ein Luxushotel. Da kann man zumindest sicher sein, auch das zu bekommen was man will und der Ruf rennt dem Kronenhof Hotel voraus. Man hört nur Gutes und so haben wir uns dort eingemietet. Wir sind übrigens eine Gruppe von vier Freunden, bestehend aus zwei Pärchen. So mieteten wir uns jeweils ein Zimmer für zwei Leute und gaben in der Anmerkung, dass wir gern nebeneinander wohnen würden. Alles kein Problem und als wir eincheckten, merkten wir auch, dass es funktioniert hat. Wir wollten im Engadin vor allem dem stressigen Alltag entfliegen und endlich einmal ein wenig neue Kraft und Energie schöpfen. Aus diesem Grund haben wir uns für einen Yoga Kurs eintragen lassen, der am Wochenende m Engadin stattfinden sollte. Es gab einen Treffpunkt und an dem trafen wir dann auch rechtzeitig am nächsten Morgen, an einem Samstag, ein.

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Foto: jesslef / pixabay

Mit uns waren noch fünf weitere Teilnehmer in der Gruppe und die Frau, die die Gruppe leiten sollte, war sehr nett. Sie erzählte uns, dass sie schon seit 8 Jahren hier in der Gegend wohnt und es keinen Tag bereut hat von Deutschland hierher zu ziehen. Früher ist sie Büroangestellte gewesen, was ihr irgendwann zu langweilig wurde. Aus einer Laune heraus machte sie sich selbstständig und arbeitet seitdem als Yoga- Lehrerin im Engadin, was ihr sehr gut gefällt. Sie meinte, sie könnte sich ihr ganzes Leben mit Yoga vorstellen und so war es genau die richtige Wahl für sie. Ich konnte so gut verstehen, was sie meint, denn wenn ich Yoga als Ausgleich nicht in meinem Job hätte, würde ich wahrscheinlich verrückt werden. Es ist einfach sehr entspannend nach einem anstrengenden Tag noch ein paar Übungen zur Entspannung zu machen und fit bleiben tut man dabei auch noch. Für uns ging es aber erst einmal auf den Berg hoch, damit wir oben ein paar Entspannungsübungen machen konnten. Der Anstieg war nicht schwierig und so packten wir oben unsere Matten aus und legten los.