Von Bathala nach Male

Nachdem meine Freundin und ich auf Bathala gewesen sind, ging es für uns von der winzig kleinen Insel mit nur 45 Bungalows nach Male. Die Umstellung war enorm. Man hatte das Gefühl, in der Zivilisation zurück angekommen zu sein. Doch irgendwie hat es mir auf Bathala ein wenig besser gefallen. Auf Male kann man sehr viel unternehmen, es gibt Clubs, man kann viele Ausflüge machen und jeden Tag etwas anderes anschauen, denn hier häufen sich auch die Sehenswürdigkeiten der Malediven. Der Nachteil darin ist aber, dass es auf Male sehr laut ist und immer noch 100 andere Touristen anwesend sind, die sich das Gleiche anschauen wollen, was man sich selbst anschauen will. Irgendwann nervt es ein wenig, besonders am Strand, da man den Strand nie für sich hat und immer irgendwo ein Kindergeschrei zu hören ist. Sicher, man muss die Abgeschiedenheit mögen, die man auf Bathala hat und auch damit klarkommen, dass man am Tag nicht sonderlich viele Leute sieht, aber wenn man das sucht, ist man wirklich im Paradies angekommen. Male hat mir deswegen auch nicht so gut gefallen, weil es einfach überlaufen ist.

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Foto: da1374 / pixabay

Man sieht gar nicht mehr den Charme, den die Insel einmal versprüht haben muss, weil alles nur noch auf Touristen ausgelegt ist. Natürlich bietet Male tolle Strände, keine Frage, aber es ist doch sehr voll und das Gefühl einer einsamen Insel kommt hier gar nicht auf. Das war mir aber besonders wichtig im Urlaub und so fand ich die Insel Bathala einfach schöner als Male.