Vertragsstrafen bei Falschangabe Autoversicherung

Da viele Verbraucher insbesondere bei der wohl teuersten Versicherung – der Autoversicherung – sparen wollen, wird hin und wieder sich ein Rabatt auch mal erschwindelt. Dies wissen die Versicherungsunternehmen natürlich und veranlassen aus diesem Grund hin und wieder Kundenabfragen, die die Versicherten natürlich hinnehmen und beantworten müssen. Gerade bei der Angabe vom Kilometerstand und den jährlich gefahrenen Kilometern wird gerne mal gemogelt. Denn immerhin kann man als Wenigfahrer mit einem Rabatt schon fast 1 /3 der Autoversicherungsprämie sparen. Dabei schützt auch Unwissenheit vor Strafe nicht. Die Versicherungen entziehen bei einem derartigen Fall nicht gleich den Versicherungsschutz, erheben aber eine Vertragsstrafe. Und diese kann dann sehr teuer ausfallen bei fast allen Versicherungsgesellschaften inzwischen!

Foto: Andreas Hermsdorf  / pixelio.de
Foto: Andreas Hermsdorf / pixelio.de


Ehrlichkeit zahlt sich aus

Aus diesem Grund gilt: Ehrlichkeit zahlt sich aus! Dies gilt natürlich auch während der Vertragslaufzeit und nicht nur bei Neuabschluss. Denn wer doch mehr Kilometer im Jahr fährt, als er eigentlich gedacht hat, der muss letztlich damit rechnen, dass er im kommenden Versicherungsjahr eine Erhöhung der Prämie hinnehmen muss. Und dies ist etwas, was eigentlich keiner möchte. Daher sollte man sehen, ob man nicht andere Rabatte oder einen höheren Selbstbehalt vereinbaren kann. Locker bis zu 10 Prozent vom Grundbeitrag für die Autoversicherung kann man schon mal sparen, wenn man eine Garage mietet und das Fahrzeug darin auch regelmäßig unterstellt. Natürlich hat man auch seine eigenen Vorteile davon, wenn man eine Garage hat – im Winter muss man zum Beispiel nicht kratzen und im Sommer wird das Auto innen nicht zu heiß.

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