Der Hochseilgarten im Engadin

Da mein Freund und ich den einen Tag in unserem Engadin Urlaub schon auf den Piz Trovat geklettert sind, wollten wir gern einmal etwas einfacheres machen. Wir suchten uns dafür den Hochseilgarten in Pontresina aus. Ich war noch nie in einem Hochseilgarten und erhoffte mir daher eher Spaß als Anstrengung. So war es dann auch. Der Spaß steht beim Klettern im Hochseilgarten ganz klar im Vordergrund und so waren hier auch viele Kinder zugegen. Anders als am Berg muss man in einem Hochseilgarten nicht nur klettern und sich abseilen, sondern auch krabbeln, wippen, rollen, hüpfen, springen und balancieren. Für mich ein ganz neues Erlebnis, was ich zum Teil schwieriger fand, als nach oben zu klettern. Vielmals musste man sich überwinden, um an seine eigenen Grenzen zu kommen und so hatte ich hier wirklich viel Spaß. Seit 2010 gibt es den Hochseilgarten nun schon und hat seitdem viele Besucher angezogen. Es gibt unterschiedliche Könner- Stufen, die bestritten werden müssen und so suchten wir uns einfach die zweitschwerste aus, damit wir auch gefordert werden können.

high-ropes-course-58662_640

Foto: Hans / pixabay

Weiterlesen

Der letzte Tag unserer Urlaubs

Gegen Abend am zweiten Tag unseres Urlaubs im Engadin haben wir uns wieder schick gemacht und sind nach einem langen Spaziergang in ein Restaurant eingekehrt, das uns optisch sehr gefallen hat. Dort aßen wir uns schlenderten auf einem noch längeren Weg wieder zurück ins Hotel. Wir machten uns unter dem Sternenhimmel auf dem Balkon bequem und bestellten uns noch Cocktails auf das Zimmer. Gegen Mitternacht ging es ins Bett und morgens wachten wir so entspannt auf, wie noch nie zuvor. Leider war nun auch schon unser letzter Tag angebrochen, was wir beide ziemlich traurig fanden. Natürlich freuten wir uns auch auf unsere Kleine, aber trotzdem wollten wir nicht, dass der Urlaub zu Ende ist. Den Alltag will schließlich niemand wieder haben, aber wir haben uns geschworen, jede halbe Jahr hierher zu kommen, um zu entspannen. Für unseren letzten Tag haben wir uns etwas besonderes ausgesucht. Meine Freundin wollte gern eine Kutschfahrt machen und das konnte ich ihr nicht abschlagen.

carriage-71668_640

Foto: PublicDomainPictures / pixabay

Weiterlesen

Entspannendes Yoga im Engadin

Meine Freunde und ich hatten uns zu einem Yoga Kurs im Engadin angemeldet und befanden uns schon mitten in der ersten Stunde. Da wir zuvor auf einen Berg gewandert sind, um oben in einer grandiosen Kulisse Yoga zu machen, war es einmal etwas ganz anderes als zu Hause. Natürlich haben wir zu Hause auch einen Garten und am liebsten mache ich Yoga unter unserem Kirschbaum im Sommer, aber es ist doch etwas vollkommen anderes, wenn man wirklich in der freien Natur ist und im Hintergrund Seen, Wälder und Berge sehen kann. Es war einfach atemberaubend und trug vor allem zur Entspannung viel bei. Bei den Übungen am Ende der Stunde, bei denen man sich auf sich konzentrieren soll, konnte man sich so auch auf die Umwelt konzentrieren. Man hörte viele Vögel, ein sanftes Bach plätschern und auch die Natur mit ein wenig Wind in den Bäumen. Mir hat der erste Tag sehr gut gefallen und gegen 16 Uhr wanderten wir mit der Gruppe wieder den Berg herunter.

yoga-224643_640

Foto: jesslef / pixabay

Weiterlesen

Mit dem Fahrrad durchs Engadin

Vor kurzem war ich mit meiner Frau in der Schweiz. Genauer gesagt im Engadin, wo wir spontan Urlaub gemacht haben. Meine Frau wusste davon nichts, weil sie sich überraschen lassen wollte und so habe ich allein das Hotel gebucht. Die Anfahrt hatten wir mit dem Auto und es ging doch recht schnell und wir waren da. Das Hotel kann sich wirklich sehen lassen. Von außen ist es schon eindrucksvoll, aber von Innen gibt es noch mehr her und wir waren schlichtweg begeistert davon. Schnell haben wir unsere Sachen ausgepackt, damit wir gleich in die Natur durchstarten können. In unserem Hotel konnte man sich ein Fahrrad leihen und das haben wir dann auch getan. Dazu gab es einige Routen, die man mit dem Fahrrad abfahren konnte und eine davon haben wir dann gleich am ersten Tag genommen. Wir machen beiden nämlich gern Sport und da man sich mit dem Fahrrad schneller fortbewegen kann als zu Fuß und damit auch mehr sehen kann, haben wir das Fahrrad genommen. Vorbei ging es an den Engadiner Seen, wo eine wirklich schöne Fahrradstrecke zu finden ist.

sunset-538286_640

Foto: blickpixel / pixabay

Weiterlesen

Der Palazzo Salis

Vor kurzem war ich mit meinem Mann beim Palazzo Salis. Wir hatten uns für eine Tagestour nach Tirano entschieden, um ein bisschen von Italien sehen zu können, denn dort waren wir noch nie. Wir fuhren mit einer Reisegruppe nach Tirano und mir hat es sehr gut gefallen. Die Fahrt an sich war schon schön mit den ganzen vielen, guten Ausblicken und so habe ich mich sehr gefreut. Nach ca. 2 Stunden waren wir da und ich bin aus dem Staunen gar nicht mehr herausgekommen. Der Palazzo Salis ist einer der schönsten und wichtigsten Palazzis des Veltins. Das Tagungshotel ist schon recht alt und stammt aus dem 17. Jahrhundert. Daher gibt es hier wirklich viel zu sehen. Vor Ort kann man eine einzigartige Besichtigung mitmachen, die bei uns schon im Preis inbegriffen war. Das Tor öffnet sich und man kommt in jeden der 10 Säle, die es gibt. Alle haben wunderschöne Freskos und viele wichtige Bilder, die hier überall hängen. Zudem gibt es Gegenstände und Dokumente aus der Bündner Geschichte des Veltins und so gibt es hier einfach in jedem Raum etwas zu sehen.

palazzo-della-signoria-297076_640

Foto: marmax / pixabay

Weiterlesen

Mit dem Bus durch´s Engadin

Als mein Mann und ich zu Fuß im Engadin unterwegs waren, haben wir doch sehr viel von der Gegend erlebt. Nur wer zu Fuß aufbricht, sieht Dinge, die er mit dem Bus oder Zug nicht sehen würde. So waren wir an einem Tag einfach mit dem Bus unterwegs und sind fast an jeder Haltestelle ausgestiegen, um zu gucken, was es hier gibt. Natürlich muss man dazu sagen, dass die Dörfer teilweise immer nur eine Haltestelle vor Ort hatten und wir so von einem Dorf zum anderen gefahren sind. Manchmal, wenn die Dörfer nicht so weit auseinanderliegen, sind wir auch zu Fuß gegangen. Zurück ging es dann meist durch die Natur. Wir gingen durch den Wald, um zum nächsten Ort zu gelangen, um von dort aus dann wieder einen Bus zurück nach St. Moritz zu nehmen. Der Bus fuhr aber erst wieder in einer Stunde und so machten wir es uns in einem süßen Café an der Straße bequem und tranken einen Kaffee und aßen ein paar leckere Stücke Kuchen. Kurz bevor der Bus kam, bezahlten wir und stellten uns an die Haltestelle.

211113_web_R_K_by_Claudia Huldi_pixelio.de

Foto: Claudia Huldi / pixelio.de

Weiterlesen

Entspannung in Sils

Vor kurzem war ich mit meiner Mutter in der Schweiz zum Wandern. Wir haben uns dafür das Engadin ausgesucht, denn dort gibt es viele Wanderwege und auch viele Sehenswürdigkeiten, zu denen man gehen konnte. Meist sind wir an einem Tag wandern gewesen und am nächsten haben wir uns eine Sehenswürdigkeit angeschaut, wenn sich nicht beides miteinander vereinen lassen hat. So kam es dann auch, dass wir an einem Tag im Nietzsche- Haus waren. Hier muss man die Öffnungszeiten beachten, denn das Haus von Nietzsche hat wirklich selten offen. Ein Besuch lohnt sich aber auf jeden Fall. Die Führung, die zwei Stunden geht, sollte man mitmachen, um ein runde Bild von Nietzsche und seinem Schaffen zu bekommen. Das Haus ist in einem gute Zustand, es sieht schön aus und Nietzsche wurde einem immer mehr sympathisch, je länger die Führung ging. Mir hat das Nietzsche-Haus sehr gefallen und ich kann es weiter empfehlen. Da wir schon einmal in Sils waren, haben wir uns auch den kleinen Ort angeschaut. Es ist ein absolutes Kontrastprogramm zu St. Moritz mit seinem Shoppingcenter, aber dennoch sehr gut.

702924_web_R_K_B_by_neurolle - Rolf_pixelio.de

Foto: neurolle – Rolf/pixelio.de

Weiterlesen