Mit dem Bus durch´s Engadin

Als mein Mann und ich zu Fuß im Engadin unterwegs waren, haben wir doch sehr viel von der Gegend erlebt. Nur wer zu Fuß aufbricht, sieht Dinge, die er mit dem Bus oder Zug nicht sehen würde. So waren wir an einem Tag einfach mit dem Bus unterwegs und sind fast an jeder Haltestelle ausgestiegen, um zu gucken, was es hier gibt. Natürlich muss man dazu sagen, dass die Dörfer teilweise immer nur eine Haltestelle vor Ort hatten und wir so von einem Dorf zum anderen gefahren sind. Manchmal, wenn die Dörfer nicht so weit auseinanderliegen, sind wir auch zu Fuß gegangen. Zurück ging es dann meist durch die Natur. Wir gingen durch den Wald, um zum nächsten Ort zu gelangen, um von dort aus dann wieder einen Bus zurück nach St. Moritz zu nehmen. Der Bus fuhr aber erst wieder in einer Stunde und so machten wir es uns in einem süßen Café an der Straße bequem und tranken einen Kaffee und aßen ein paar leckere Stücke Kuchen. Kurz bevor der Bus kam, bezahlten wir und stellten uns an die Haltestelle.

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Foto: Claudia Huldi / pixelio.de

Schnell war er da, aber leider in die falsche Richtung. Also hieß es noch einmal 10 Minuten warten, bis auf der anderen Seite der Bus fahren würde. Der Bus ließ auch nicht lange auf sich warten und so ging es dann zurück nach St. Moritz. Dort wollten wir uns unbedingt noch den Schiefen Turm anschauen, den wir zuvor schon von Weitem gesehen hatten und wir waren doch recht verwundert darüber, wie schief er eigentlich war. Bei einer Höhe von 38 Metern und 5,5 Grad fällt es doch auf, dass er nicht gerade ist.