Im Engadin auf Weiterbildung

Im letzten Monat war ich mit meiner Abteilung auf einem Seminar im Engadin. Wir sollten dort lernen, besser miteinander umzugehen und unsere eigenen Stärken und Schwächen herauszufinden. Ich war schon ganz gespannt auf das Wochenende, denn meine Frau sagte mir, dass das Engadin als Urlaubsort richtig schön sei. Natürlich war mir klar, dass ich dort nicht unbedingt zur Urlaub machen komme, aber da ich morgens oft laufen gehe, wollte ich mir zumindest die Gegend dort ein wenig anschauen. Meine Frau war vor 2 Jahren mit ihrer besten Freundin auf einem Wellness- Wochenende im Engadin und so konnte sie mir alles erzählen, was sehenswert ist und was ich gesehen haben müsste. Bei ihr waren vor allem die Wanderwege interessant, aber auch die Wellnessbehandlungen, die es direkt vor Ort im Hotel gibt. Ich war schon sehr gespannt und habe mir die Wanderkarten meiner Frau ausgeliehen und schon ging es am nächsten Tag los. Vom Hotel war ich doch sehr überrascht, denn es war riesengroß und sah von außen sehr gut aus. Die Eingangshalle hielt ihr Versprechen und sah genauso gut aus wie das Äußere des Hotels.

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Foto: Rainer Sturm/pixelio.de

Nachdem uns allen Zimmer zugeteilt wurden, hatten wir eine Stunde Zeit, um uns häuslich einzurichten, den Koffer auszupacken und das Hotel im Engadin ein wenig kennen zu lernen. So packte ich dann einfach meine Sachen in den Schrank und machte mich auf, das Hotel zu erkunden, was natürlich viel interessanter war, als Sachen auszupacken. Auf meinem Weg durch das Hotel habe ich einige Dinge gefunden, die ich gern machen wollte. Es gab Massagen und Bäder, die für mich sehr gut klangen, einen Fitnessraum, den ich gern am Abend nutzen wollte und ein Schwimmbad, in dem man seine Runden drehen konnte. Nach meiner kleinen Erkundung trafen wir uns auch schon im Seminarraum, der schön eingerichtet war. Hier sollte von jetzt an unsere Tagung stattfinden und das jeden Tag. Am Abend hatten wir frei und ich testete sogleich das Schwimmbad. Es war herrlich nach der langen Fahrt und den vielen Eindrücken eine Runde schwimmen zu gehen. Das hat mich vollkommen entspannt. Am nächsten Abend wollte ich gern eine Massage machen lassen.