Geschichte Versicherungsvergleiche

Das Geschäftsmodell der Vergleichsportale kam Ende der 1990er Jahre auf. Da damals die Versorgung mit Internet und auch dessen Kosten und letztlich auch die Verbreitung in den Haushalten allgemein noch nicht so gut war und es vor allem die Versicherungsunternehmen waren, die noch Filialen unterhalten mussten. Das Zeitalter der Direktversicherer begann dabei auch Ende der 1990er Jahre. Und irgendwann kamen dann auch die Vergleichsportale auf, die es ermöglichten vor allem Vergleiche unter diversen Direktversicheren durchzuführen. Natürlich kann man so auch einen Autoversicherung Vergleich durchführen. Allerdings sollte man hier einige Regeln beachten: Und zwar möglichst nicht nur ein Portal aufsuchen, sondern mindestens drei. Denn nicht alle Versicherungen sind in allen Vergleichsportalen vertreten. Auch sollte nachgesehen werden im Impressum, wer das Portal betreibt!

Foto: Benjamin Klack  / pixelio.de
Foto: Benjamin Klack / pixelio.de


Vergleichen lohnt sich

Die Vergleichsportale selbst verdienen dabei kein Geld. Dabei funktioniert das Geschäftsmodell mit den Vergleichen im Internet so, dass man als Verbraucher den vermeintlich günstigsten Anbieter auswählen und dann auch sofort online den Vertrag abschließen kann. Doch die Vergleichsportal-Betreiber erhalten ihre Provision dennoch, und zwar über die abgeschlossenen Verträge, die dann einfach ein bisschen höher angesetzt werden, als dies sonst der Fall wäre. Die Verbraucherzentrale kann hier auch nicht viel machen, denn die Vergleichsportale bewegen sich hier im legalen Bereich. Einen weiteren Bereich im Bezug auf die Vergleichsportale betrifft die Datenweitergabe. Es handelt sich hier um einen wahrhaft dicken „Pferdefuß“. Denn so ganz legitim ist das alles nicht, was da an Daten von den Kunden verlangt wird.

Datenweitergabe ein Problem

Denn diejenigen, die einen Vergleich durchführen wollen, müssen ihre Daten hergeben. Ansonsten gibt es bei den meisten Vergleichsportalen überhaupt kein Angebot. Doch damit gibt der User persönliche Daten von sich frei, die letztlich auch für Marketingzwecke und für Angebote Dritter verwendet werden. Dies hält die Verbraucherzentrale wiederum auch für sehr bedenklich. Denn die Koppelung von Angebot, von Ware und von Dienstleistung mit Datenvergabe, sieht man dort ehr kritisch. Im Großen und Ganzen muss man daher sagen: Es ist schon nicht ohne, was man für Vergleiche im Internet an Daten hergeben muss. Doch zum Versicherungsvertreter laufen um sich ein Angebot zu holen, das bedeutet in den meisten Fällen eine noch höhere Bindung.