Flitterwochen – voller Tradition und nicht billig

Flitterwochen haben eine lange Tradition. Diese wurde Anfang des 19. Jahrhunderts in Großbritannien entwickelt. Und zwar war dies eine Gepflogenheit, die die bürgerliche Gesellschaft pflegte. Die Reise ging auch nicht weit weg. Meist wurde eine Unterkunft bei Verwandten bezogen. Dort zeigte man dann den neuen Ehemann oder die neue Ehefrau und damit das neue Familienmitglied vor. Das Paar hatte dabei in der meist abgeschiedenen Unterkunft auch Gelegenheit sich näher kennenzulernen. Denn bei arrangierten Ehen ist es selten gewesen, dass man sich schon vorher kannte. Viele Familien wurden auch in den Flitterwochen gegründet. Denn das erste Mal Sex gab es auf der Hochzeitsreise auch. Und 9 Monate später stellte sich dann meist der erste Nachwuchs ein. Wenn dies nicht so war, war dies auch kein gutes Omen für die Ehe!

Foto: Conny K.  / pixelio.de
Foto: Conny K. / pixelio.de


Heute Seychellen oder Malediven

Wer heute eine Hochzeitsreise bucht, der hat ein Ziel vor Augen: Die Malediven oder alternativ auch die Seychellen. Beides sind die Top-Reiseziele für Hochzeitsreisen. Grund dafür: Die Inselarchipele liegen weit abgeschieden von Deutschland und man ist damit weit weg von der Verwandtschaft. Doch vor allem gibt es dort drei Dinge, die man als junges Paar sehr liebt: Sonne, Strand und Meer. Eine ganze Reihe von Hochzeitsreisen werden heute gerade in diese Regionen des Indischen Ozean gebucht. Die dortigen Hotelbetriebe sind darauf eingestellt. Sie bieten auch sehr viele schöne Honeymoon-Suiten an. Diese sind auch ein bisschen teurer als die normalen Zimmer. Und obendrauf gibt es noch die Möglichkeit von einem Candle-Light-Dinner am Strand.