Entspannendes Yoga im Engadin

Meine Freunde und ich hatten uns zu einem Yoga Kurs im Engadin angemeldet und befanden uns schon mitten in der ersten Stunde. Da wir zuvor auf einen Berg gewandert sind, um oben in einer grandiosen Kulisse Yoga zu machen, war es einmal etwas ganz anderes als zu Hause. Natürlich haben wir zu Hause auch einen Garten und am liebsten mache ich Yoga unter unserem Kirschbaum im Sommer, aber es ist doch etwas vollkommen anderes, wenn man wirklich in der freien Natur ist und im Hintergrund Seen, Wälder und Berge sehen kann. Es war einfach atemberaubend und trug vor allem zur Entspannung viel bei. Bei den Übungen am Ende der Stunde, bei denen man sich auf sich konzentrieren soll, konnte man sich so auch auf die Umwelt konzentrieren. Man hörte viele Vögel, ein sanftes Bach plätschern und auch die Natur mit ein wenig Wind in den Bäumen. Mir hat der erste Tag sehr gut gefallen und gegen 16 Uhr wanderten wir mit der Gruppe wieder den Berg herunter.

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Foto: jesslef / pixabay

Ich habe mich seit langem nicht so gut gefühlt und damit der Abend unserer kleinen Gruppe noch schöner wird, sind wir in die Sauna gegangen. So konnten wir endlich einmal wieder über Gott und die Welt reden und uns komplett entspannen. Danach gab es noch ein leichtes Abendessen in einem Restaurant in der näheren Umgebung des Hotels und spät am Abend fielen wir dann todmüde ins Bett. Der nächste Tag sah ähnlich aus, nur dass wir nach 16 Uhr noch auf dem Berg geblieben sind, um uns ein wenig umzuschauen.