Englische Hochzeitstradition

England und seine Einwohner können schon manchmal etwas befremdlich wirken. Dies gilt auch in Bezug auf die Hochzeitsbräuche. Doch diese wurden zum großen Teil inzwischen in alle Welt exportiert. Dabei hatte England natürlich den Vorzug, dass es sich hier um ein Land handelte, das einst viele Kolonien auf der ganzen Welt hatte und auch der Einfluss innerhalb Europa war und ist nicht zu unterschätzen. Denn alles was die Engländer wird entweder belächelt oder eben übernommen. Im Fall der Hochzeitsbräuche wurde sehr vieles übernommen, worauf England sichtlich stolz sein kann. Allerdings gibt es noch immer einige Dinge, die vor allem die anderen Europäer ein bisschen zum Lächeln bringt. Hierzu gehört auch Bewerfen des Brautpaares vor der Kirche mit Weizen oder Gerste statt mit Reis.

Foto: FlowerLover  / pixelio.de
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Hen-Nächte und Flitterwochen

Dass die frisch vermählten Frauen in England allerdings einen Monat nach der Hochzeit nur Met getrunken haben, das ist schon ein bisschen lächerlich und hat nach heutigem Wissensstand auch keinen Einfluss auf die Fruchtbarkeit und dass das Kind ein Junge wird. Andere Brauchtümer aus England in Zusammenhang mit dem Heiraten wurden auch von vielen Europäern schon übernommen. So ist die Hen-Nacht, der Junggesellinnen-Abschied etwas, was seit den 1990er Jahren auch in Deutschland praktiziert wird, und zwar mit allen verrückten Spielen, die es in diesem Zusammenhang gibt. Den Abschied vom Junggesellen-Dasein für den Mann gibt es natürlich auch! Auch in den USA wird diese Tradition gepflegt, auch wenn man sonst von allem anderen Britischen nichts wissen möchte dort! Auch Flitterwochen sind eine englische Erfindung!