Der letzte Tag unserer Urlaubs

Gegen Abend am zweiten Tag unseres Urlaubs im Engadin haben wir uns wieder schick gemacht und sind nach einem langen Spaziergang in ein Restaurant eingekehrt, das uns optisch sehr gefallen hat. Dort aßen wir uns schlenderten auf einem noch längeren Weg wieder zurück ins Hotel. Wir machten uns unter dem Sternenhimmel auf dem Balkon bequem und bestellten uns noch Cocktails auf das Zimmer. Gegen Mitternacht ging es ins Bett und morgens wachten wir so entspannt auf, wie noch nie zuvor. Leider war nun auch schon unser letzter Tag angebrochen, was wir beide ziemlich traurig fanden. Natürlich freuten wir uns auch auf unsere Kleine, aber trotzdem wollten wir nicht, dass der Urlaub zu Ende ist. Den Alltag will schließlich niemand wieder haben, aber wir haben uns geschworen, jede halbe Jahr hierher zu kommen, um zu entspannen. Für unseren letzten Tag haben wir uns etwas besonderes ausgesucht. Meine Freundin wollte gern eine Kutschfahrt machen und das konnte ich ihr nicht abschlagen.

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Foto: PublicDomainPictures / pixabay

So könnten wir schließlich auch ein wenig mehr vom Engadin sehen, weil man mit der Kutsche doch schneller ist als zu Fuß. Wir bestellten die Kutsche auf 11 Uhr morgens, sodass wir nach dem Frühstück direkt einsteigen konnten. Alles hat wunderbar funktioniert. Die Kutsche war pünktlich, wir stiegen ein und es gab sogar eine Decke, die man über sich legen konnte, falls es unterwegs zu kalt werden würde. Da wir strahlenden Sonnenschein und 20 Grad hatten, war die Decke zwar überflüssig, aber die Geste fand ich nett. So ging es nun für uns durch die Engadiner Seenplatte.