Maskat & Salala

Vor kurzem war ich in Oman. Ich wollte mir dieses wunderschöne Land unbedingt einmal anschauen und weil niemand sonst in der Zeit, in der ich fliegen wollte, Urlaub hatte, habe ich mich kurzerhand entschlossen, alleine zu verreisen. Das war natürlich nicht meine erste Reise allein, aber meine erste Reise allein in ein so fernes Land. Gefallen hat es mir trotzdem gut und das Positive am Alleine- Reisen ist einfach, dann einem nichts vorgeschrieben wird. Man kann selbst entscheiden, wo man hingeht, wann man dorthin geht und wie man dorthin geht und wenn man zwischendurch etwas essen möchte, muss man es nicht mit einer anderen Person abstimmen. Ich war also absolut überzeugt von meiner Reise alleine und so hatte ich wirklich viel Spaß unterwegs. Ich wollte eine kleine Rundreise machen, um mir möglichst viel von Oman anzuschauen und so buchte ich vor Ort ein Auto, das mich überall hinbringen würde. Mein Plan ging auf und ich glaube, hätte ich kein Auto in Oman gehabt, wäre ich nicht so weit gekommen, wie ich es bin.

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Foto: PublicDomainPictures / pixabay

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Ausflug zum Flaggen- Palast

Natürlich kann ich verstehen, wenn manche Menschen Angst haben, nach Oman zu reisen, aber dadurch lässt man sich auch einiges entgehen. Es wäre also besser, die eigene Angst zu überwinden, um die Reise anzutreten, denn Oman ist ein Land, das unbedingt einmal in seinem Leben gesehen haben sollte. Oman ist so vielfältig wie die angrenzenden Länder und Angst vor Anschlägen braucht eigentlich niemand zu haben. Oman Reisen sind sicher und bieten unheimlich viel Unterhaltung. Ich für meinen Teil habe meine Ferien in Oman sehr genossen. Ich habe mir viele neue Dinge angeschaut und habe einen richtig guten Eindruck in eine fremde und andere Kultur bekommen. An einem Tag habe ich einen Ausflug zum Qaṣr al-ʿalam oder einfacher, zu deutsch genannt, „Flaggen- Palast“ gemacht. Der Qaṣr al-ʿalam ist ein königlicher Palast in Maskat, den man sich anschauen sollte. 1970 wurde er im Auftrag von Sultan Qabus, der eine Indische Baufirma beauftragte, errichtet. Heute ist der Qaṣr al-ʿalam nur für repräsentative Zwecke da. Er wird benutzt, wenn Staatsgäste empfangen werden und auch zur jährlichen Tea Party am Nationalfeiertag.

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Foto: eismannhans / pixabay

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Unterwegs in Oman

Besonders interessant in meinen Ferien Oman fand ich die Stadt Salala, die wirklich viel zu bieten hat. Sie ist ähnlich wie Maskat, nur viel, viel grüner und damit auch optisch einfach ansprechender. Hier gibt es auch Moscheen und viele andere coole Orte, die man sich anschauen kann. Am beeindruckendsten fand ich das Wadi Darbat, das während der Regenzeit im Sommer mit ziemlich viel Wasser gefüllt ist. Es gleicht einer Oase und so kann es sehr schön sein, hier Wanderungen zu machen. Viele Einheimische kommen hierher um Picknick zu machen und den Ausblick auf die Wadi Darbat Wasserfälle zu genießen. In dem Wüstenstaat ist das eine kleine Sensation. Wer Richtung mehr guck, sieht den Fluss ca. 20 Meter in die Tiefe fallen von einer Klippe herunter. Es sieht wirklich sehr schön aus und solch einen Ort erwartet man überhaupt nicht, wenn man in ein solch warmes Land reist. Gerade deswegen hat es mich sehr positiv überrascht und ich habe meine Zeit hier gern verbracht. Für Unterwegs hatte ich Proviant mitgenommen und mich ganz gemütlich mit einem Buch in den Schatten gelegt.

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Foto: eismannhans / pixabay

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Die Geschichte des Bayt al-Alam

Nachdem der Bayt al-Alam, der frühere Flaggen- Palast eingemottet wurde, dachte man, sein Schicksal sei besiegelt. Er wurde nicht mehr benutzt und niemand durfte ihn mehr betreten und so verfiel der Palast zusehends. Als nun Sultan Qabus im Juli 1970 an die Macht kam, bestand der Flaggen- Palast aus insgesamt vier Teilen. Von Ost nach West wären das al- Harim, zu deutsch der Harem, der Hauptraum, Bayt al- Barzah, zu deutsch Empfangshalle, wo die offiziellen Versammlungen stattfanden und die Untertanen empfangen wurde und noch zwei weitere Flügel, die allerdings keine Namen haben, die aber nach der Ankunft von Sultan Qabus als Regierungssitz hergerichtet wurden. In den 1970iger Jahren begannen dann die Abbrucharbeiten des Bayt al-Alam Palastes. Er wurde 1972 durch den Qaṣr al-ʿalam ersetzt. Das gesamte Hafenviertel zwischen dem Fort al-Mirani und der ehemaligen britischen Botschaft abgerissen, um die Parkanlage zu integrieren. Zudem wurde das Indische Viertel al- Banyan komplett abgerissen, um es in die Anlage einzubeziehen. Die alten Wohnhäuser, die dort standen, der Suq und auch der indische Hindutempel wurden einfach durch neue Verwaltungs- und Wohngebäude ersetzt. 1974 wurde dann noch der Qaṣr al-ʿalam erweitert.

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Foto: backpacker / pixabay

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