Ausflug zum Flaggen- Palast

Natürlich kann ich verstehen, wenn manche Menschen Angst haben, nach Oman zu reisen, aber dadurch lässt man sich auch einiges entgehen. Es wäre also besser, die eigene Angst zu überwinden, um die Reise anzutreten, denn Oman ist ein Land, das unbedingt einmal in seinem Leben gesehen haben sollte. Oman ist so vielfältig wie die angrenzenden Länder und Angst vor Anschlägen braucht eigentlich niemand zu haben. Oman Reisen sind sicher und bieten unheimlich viel Unterhaltung. Ich für meinen Teil habe meine Ferien in Oman sehr genossen. Ich habe mir viele neue Dinge angeschaut und habe einen richtig guten Eindruck in eine fremde und andere Kultur bekommen. An einem Tag habe ich einen Ausflug zum Qaṣr al-ʿalam oder einfacher, zu deutsch genannt, „Flaggen- Palast“ gemacht. Der Qaṣr al-ʿalam ist ein königlicher Palast in Maskat, den man sich anschauen sollte. 1970 wurde er im Auftrag von Sultan Qabus, der eine Indische Baufirma beauftragte, errichtet. Heute ist der Qaṣr al-ʿalam nur für repräsentative Zwecke da. Er wird benutzt, wenn Staatsgäste empfangen werden und auch zur jährlichen Tea Party am Nationalfeiertag.

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Foto: eismannhans / pixabay

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Die Geschichte des Bayt al-Alam

Nachdem der Bayt al-Alam, der frühere Flaggen- Palast eingemottet wurde, dachte man, sein Schicksal sei besiegelt. Er wurde nicht mehr benutzt und niemand durfte ihn mehr betreten und so verfiel der Palast zusehends. Als nun Sultan Qabus im Juli 1970 an die Macht kam, bestand der Flaggen- Palast aus insgesamt vier Teilen. Von Ost nach West wären das al- Harim, zu deutsch der Harem, der Hauptraum, Bayt al- Barzah, zu deutsch Empfangshalle, wo die offiziellen Versammlungen stattfanden und die Untertanen empfangen wurde und noch zwei weitere Flügel, die allerdings keine Namen haben, die aber nach der Ankunft von Sultan Qabus als Regierungssitz hergerichtet wurden. In den 1970iger Jahren begannen dann die Abbrucharbeiten des Bayt al-Alam Palastes. Er wurde 1972 durch den Qaṣr al-ʿalam ersetzt. Das gesamte Hafenviertel zwischen dem Fort al-Mirani und der ehemaligen britischen Botschaft abgerissen, um die Parkanlage zu integrieren. Zudem wurde das Indische Viertel al- Banyan komplett abgerissen, um es in die Anlage einzubeziehen. Die alten Wohnhäuser, die dort standen, der Suq und auch der indische Hindutempel wurden einfach durch neue Verwaltungs- und Wohngebäude ersetzt. 1974 wurde dann noch der Qaṣr al-ʿalam erweitert.

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Foto: backpacker / pixabay

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Der Hochseilgarten im Engadin

Da mein Freund und ich den einen Tag in unserem Engadin Urlaub schon auf den Piz Trovat geklettert sind, wollten wir gern einmal etwas einfacheres machen. Wir suchten uns dafür den Hochseilgarten in Pontresina aus. Ich war noch nie in einem Hochseilgarten und erhoffte mir daher eher Spaß als Anstrengung. So war es dann auch. Der Spaß steht beim Klettern im Hochseilgarten ganz klar im Vordergrund und so waren hier auch viele Kinder zugegen. Anders als am Berg muss man in einem Hochseilgarten nicht nur klettern und sich abseilen, sondern auch krabbeln, wippen, rollen, hüpfen, springen und balancieren. Für mich ein ganz neues Erlebnis, was ich zum Teil schwieriger fand, als nach oben zu klettern. Vielmals musste man sich überwinden, um an seine eigenen Grenzen zu kommen und so hatte ich hier wirklich viel Spaß. Seit 2010 gibt es den Hochseilgarten nun schon und hat seitdem viele Besucher angezogen. Es gibt unterschiedliche Könner- Stufen, die bestritten werden müssen und so suchten wir uns einfach die zweitschwerste aus, damit wir auch gefordert werden können.

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Foto: Hans / pixabay

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Klettern in St. Moritz

Mein Freund und ich sind im letzten Jahr ins Engadin gefahren und haben uns dort ein Hotel in St. Moritz gemietet, um einen guten Startpunkt für unsere Ausflüge zu haben. Wir wollten gern einmal ein paar coole Klettertouren machen und dafür ist das Engadin genau das Richtige. Hier gibt es ziemlich viele Klettersteige, die man allein bestreiten darf und keinen Tourguide braucht, damit man weiß, wo es lang geht. Es gibt die Klettersteigen Piz Trovat, La Resgia und auch Piz Trovat II. Natürlich gibt es aber auch noch einen Hochseilgarten, den wir uns anschauen wollten. Ich bin bisher immer nur in der freien Natur klettern gewesen und so wollte ich mir den Hochseilgarten auf keinen Fall entgehen lassen. Heute aber kletterten wir erst einmal am Piz Trovat. Über die Via Ferrata erreicht man den Piz Trovat und dorthin hatten wir uns auf den Weg gemacht. Von der Bergstation Diavolezza aus kommt man zu der Klettersteige. Sie gilt als mittelschweres Klettererlebnis und so reicht der Klettersteig über rund 250 Höhenmeter auf einer Länge von 500 Metern.

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Foto: Hermann / pixabay

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Tagestour vom Engadin nach Italien

Als ich letztens mit meinem Mann in die Schweiz gefahren sind, wollten wir schon ziemlich viele Dinge erleben. Im Engadin kann man das natürlich auch, so zumindest sagten es uns unsere Freunde. Ich war schon sehr begeistert von den Websites, die auflisteten, was man alles machen und kann und wenn die ganzen Sachen wirklich im Sommer stattfinden, hätten wir eine wirklich gute Zeit. Als Basis suchten wir eines von den Hotels in St. Moritz aus. Von dort aus konnten all unsere Touren starten und meistens wurde sich für die organisierten Ausflüge eh am Bahnhof getroffen und der war gegenüber von unserem Hotel. Wir wollten ganz viel unternehmen. Wir wollten den Nationalpark sehen und den Schiefen Turm, das Chesa Futura, aber auch das alte Museum und einen Abstecher nach Italien wollten wir natürlich auch machen. Eine Woche ist viel Zeit im Engadin, aber gesehen haben wir trotzdem nicht alles. Wichtig war uns, dass wir einen Abstecher nach Italien machen können, denn dort waren wir beide noch nicht. Italien ist von der Schweiz und vom Engadin nicht besonders weit weg und so werden Tagestouren dorthin angeboten.

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Foto: violetta / pixabay

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Der Palazzo Salis

Vor kurzem war ich mit meinem Mann beim Palazzo Salis. Wir hatten uns für eine Tagestour nach Tirano entschieden, um ein bisschen von Italien sehen zu können, denn dort waren wir noch nie. Wir fuhren mit einer Reisegruppe nach Tirano und mir hat es sehr gut gefallen. Die Fahrt an sich war schon schön mit den ganzen vielen, guten Ausblicken und so habe ich mich sehr gefreut. Nach ca. 2 Stunden waren wir da und ich bin aus dem Staunen gar nicht mehr herausgekommen. Der Palazzo Salis ist einer der schönsten und wichtigsten Palazzis des Veltins. Das Tagungshotel ist schon recht alt und stammt aus dem 17. Jahrhundert. Daher gibt es hier wirklich viel zu sehen. Vor Ort kann man eine einzigartige Besichtigung mitmachen, die bei uns schon im Preis inbegriffen war. Das Tor öffnet sich und man kommt in jeden der 10 Säle, die es gibt. Alle haben wunderschöne Freskos und viele wichtige Bilder, die hier überall hängen. Zudem gibt es Gegenstände und Dokumente aus der Bündner Geschichte des Veltins und so gibt es hier einfach in jedem Raum etwas zu sehen.

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Foto: marmax / pixabay

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Zu Fuß durch´s Engadin

Ich liebe lange Spaziergänge. Ich liebe es, wenn mir der Wind durch die Haare weht, wenn die Sonne scheint und man unterwegs schön braun werden kann und ich liebe es, wenn man sich unterwegs schön die Gegend anschauen kann. All das wollte ich auch in unserem nächsten Urlaub haben und so haben mein Mann und ich uns dazu entschlossen, in die Schweiz zu fahren. Im Engadin soll es nämlich eine wunderschöne Gegend geben, in der es viel Spaß macht, spazieren zu gehen und in der man auch sehr viel entdecken kann. Unser Hotel in St. Moritz haben wir im Internet gefunden und haben einfach darauf vertraut, dass es so gut sein wird, wie es auf den Bildern auch präsentiert wurde. Schon auf der Hinfahrt merkte ich, dass mir das Engadin sehr gefallen würde. Es gab hier alles, was mich glücklich macht: Sonne, Erholung und viele Dinge zum anschauen. Ein wenig Shoppen tut auch immer gut und das Wetter ist einfach super. In der Woche, die wir hier verbrachten, gab es nur schönes Wetter.

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Foto: Paul-Georg Meister / pixelio.de

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Mit dem Bus durch´s Engadin

Als mein Mann und ich zu Fuß im Engadin unterwegs waren, haben wir doch sehr viel von der Gegend erlebt. Nur wer zu Fuß aufbricht, sieht Dinge, die er mit dem Bus oder Zug nicht sehen würde. So waren wir an einem Tag einfach mit dem Bus unterwegs und sind fast an jeder Haltestelle ausgestiegen, um zu gucken, was es hier gibt. Natürlich muss man dazu sagen, dass die Dörfer teilweise immer nur eine Haltestelle vor Ort hatten und wir so von einem Dorf zum anderen gefahren sind. Manchmal, wenn die Dörfer nicht so weit auseinanderliegen, sind wir auch zu Fuß gegangen. Zurück ging es dann meist durch die Natur. Wir gingen durch den Wald, um zum nächsten Ort zu gelangen, um von dort aus dann wieder einen Bus zurück nach St. Moritz zu nehmen. Der Bus fuhr aber erst wieder in einer Stunde und so machten wir es uns in einem süßen Café an der Straße bequem und tranken einen Kaffee und aßen ein paar leckere Stücke Kuchen. Kurz bevor der Bus kam, bezahlten wir und stellten uns an die Haltestelle.

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Foto: Claudia Huldi / pixelio.de

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Das Nietzsche-Haus

Letztens war ich mit meiner Mutter in der Schweiz zum Wandern. Wir mögen beide Wandern sehr gern und so haben wir uns eines der Wellnesshotels Schweiz ausgesucht, die einen Anschluss an Wanderwege haben, sodass wir gleich los wandern können. Bei einer Wanderung nach Sils sind wir dann auf das Nietzsche- Haus aufmerksam geworden, das sich in Sils befindet. Ich bin ein großes Fan von Nietzsche, habe einige Schriften und Bücher von ihm gelesen und finde die Person an sich sehr interessant. So überredete ich meine Mutter, das Nietzsche Museum einmal anzuschauen. Mit dem Bus fuhren wir von unserem Ort nach Sils, wo sich das Museum befindet. Das Haus zu finden ist nicht schwer, denn es befindet sich direkt neben dem Edelweiß Hotel und kann damit gar nicht verfehlt werden. Es ist wirklich nur ein kleines Museum, hat aber wahnsinnig viel Geschichte in sich und deswegen würde ich sagen, dass es auf jeden Fall sehenswert ist. Schade war, dass es bei unserem ersten Versuch geschlossen hatte.

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Foto: Peter_Pleischl/pixelio.de

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Entspannung in Sils

Vor kurzem war ich mit meiner Mutter in der Schweiz zum Wandern. Wir haben uns dafür das Engadin ausgesucht, denn dort gibt es viele Wanderwege und auch viele Sehenswürdigkeiten, zu denen man gehen konnte. Meist sind wir an einem Tag wandern gewesen und am nächsten haben wir uns eine Sehenswürdigkeit angeschaut, wenn sich nicht beides miteinander vereinen lassen hat. So kam es dann auch, dass wir an einem Tag im Nietzsche- Haus waren. Hier muss man die Öffnungszeiten beachten, denn das Haus von Nietzsche hat wirklich selten offen. Ein Besuch lohnt sich aber auf jeden Fall. Die Führung, die zwei Stunden geht, sollte man mitmachen, um ein runde Bild von Nietzsche und seinem Schaffen zu bekommen. Das Haus ist in einem gute Zustand, es sieht schön aus und Nietzsche wurde einem immer mehr sympathisch, je länger die Führung ging. Mir hat das Nietzsche-Haus sehr gefallen und ich kann es weiter empfehlen. Da wir schon einmal in Sils waren, haben wir uns auch den kleinen Ort angeschaut. Es ist ein absolutes Kontrastprogramm zu St. Moritz mit seinem Shoppingcenter, aber dennoch sehr gut.

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Foto: neurolle – Rolf/pixelio.de

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