Auf zu den Teeplantagen in Sri Lanka

Sri Lanka – das ist nicht nur eine Insel, auf der man einen herrlichen Badeurlaub verbringen kann, vor allem im Süden der Insel. Sri Lanka ist und bleibt vor allem wegen seiner Teeplantagen auf den Terrassen bekannt. Nachdem der Bürgerkrieg im Land mehr als 30 Jahre lang Reisen hin zu den Teeplantagen für Touristen sehr gefährlich machte, gibt es seit 2009 seitdem Friede herrscht auf der Insel, die Möglichkeit die Teeplantagen zu besuchen. Zu den beeindrucksten unter den Teeplantagen gehören wohl die in der Region im „Goldene Tal des Tees“. Der Weg dorthin ist für Touristen nicht gefährlich, aber abenteuerlich. Denn es geht mit dem Zug dorthin. Und zwar über Colombo und Kandy bis nach Badulla. Das sind 290 km im Zug und 81 Haltestellen und 44 Tunnel.

Foto: Dr. Stephan Barth  / pixelio.de
Foto: Dr. Stephan Barth / pixelio.de


Zug fahren auf Sri Lanka

Gefahren wird dabei mit dem Rajadhani Express. Die Fahrt in diesen Zügen ist sehr komfortabel, aber auch ein bisschen landestypisch turbulent. Die Waggons sind mit Klimaanlage ausgestattet und man meint dass man sich in einer anderen – vergangenen – Zeit befindet, da die Einrichtung doch recht nostalgisch ist. Ist man an Bord, kann man Getränke und Snacks bestellen, die aber nicht im Preis inbegriffen sind. Die Sitzabstände sind großzügig gehalten und es sind sogar Steckdosen vorhanden. Der Rajadhani Express verkehrt täglich zwischen Colombo, Kandy und Badulla. Wahlweise kann man auch den Expo Rail wählen. Dieser ist ein bisschen moderner eingerichtet. Auch der Expo Rail verkehrt zwischen Colombo, Kandy und Badulla, mindestens einmal am Tag hin und zurück.