In der Stadt Curepipe (Mauritius)

Mein Freund und ich waren erst beim Mare aux Vacaos und haben uns dort ein wenig umgesehen. Danach ging es für uns nach Curepipe. Curepipe ist die viertgrößte Stadt auf Mauritius und so wollten wir uns die Stadt unbedingt anschauen. Curepipe hat rund 90.000 Einwohner und liegt auf einer Hocheben im Zentrum der Insel. Von hier aus hat man einen guten Ausblick und den wollten wir natürlich unbedingt sehen. Woher die Stadt Curepipe ihren Namen hat, weiß niemand. Es wird vermutet, dass die Reisenden vom Hafen Mahébourg nach Port Louis hier eine Pause machten, um ihre Pfeifen zu putzen. So setzen sich Cure und Pipe zusammen. Über die Jahre hinweg soll sich angeblich aus einem Treffpunkt eine kleine Stadt entwickelt haben, die nun so groß ist wie die Stadt heute. Es wird allerdings alles nur vermutet. Ob es tatsächlich so war, bleibt offen. Curepipe ist sehr bekannt, weil sich hier in der Mitte der Stadt der erloschene Vulkan Trou aux Cerfs befindet. Es ist ein Vulkankrater, der 200 Meter Durchmesser und 85 Meter Tiefe hat. Man kann ihn direkt von Curepipe aus betrachten.

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Foto: bigfoot / pixabay

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Beim Mare aux Vacaos

Wenn man Freund und ich in den Urlaub fahren, schauen wir uns auch immer Stellen an, die nicht unbedingt für Touristen geeignet sind. In China haben wir deswegen schon einmal Probleme bekommen, aber uns macht das nichts aus. So hat man wenigstens ein wenig Nervenkitzel im Alltag und sieht etwas, was nicht schon 1000 Leute vor einem gesehen haben. Mein Freund und ich haben deswegen in unseren Ferien Mauritius nach Sehenswürdigkeiten gesucht, die ein wenig weiter entfernt liegen und zu denen sich nur wenige Touristen aufmachen, um sie zu entdecken. So stießen wir auf den Mare aux Vacaos. Auf Mauritius hatten wir uns ein Auto gemietet, um möglichst mobil zu sein und auch dorthin zu kommen, wo wir hinwollten. Meist fahren zu unseren Sehenswürdigkeiten nämlich keine Busse und so muss man sich die Route selbst vorher ausdrucken und planen. Der Mare aux Vacaos ist das größte Trinkwasserreservoir auf Mauritius. Es liegt rund 5 km südlich von der Stadt Curepipe. Es hat sich gut gepasst, dass wir uns Curepipe sowieso anschauen wollten und so machten wir uns an einem Montag früh morgens auf, um einen Tagesausflug nach Curepipe zu machen.

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Foto: Ymon / pixabay

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Mittendrin statt nur Tourist

Ich kann nur jedem empfehlen, die Kultur eines Landes kennenzulernen und einmal richtigen Urlaub für längere Zeit zu machen. So kann man in die Kultur und die Tradition eines Landes, einer Insel oder eines Ortes eintauchen und das finde ich sehr wichtig, um die Einwohner zu verstehen. Wir hatten uns extra nicht in einen Touristenort eingebucht und kein Hotel gewählt, um ein wenig in das alltägliche Leben auf Mauritius einzutauchen. Stattdessen hatten wir uns für ein kleines Haut außerhalb von den Touristenorten gebucht. Es bestand aus einem Raum mit Bett, einem Wohnzimmer mit Möbeln ohne Fernseher und einem Badezimmer, das allerdings ein wenig luxuriöser ausfällt. Von außen war es unscheinbar, aber von innen doch recht hübsch. Von dort aus gestalteten wir jeden Tag unseren Urlaub. Zum Strand war es nicht weit entfernt und so gingen wir jeden Abend nach unseren Unternehmungen am Tag zum Strand. Für mich war das sehr angenehm, denn abends gibt es kaum Touristen am Strand, bis auf ein paar Pärchen, die gemeinsam Arm in Arm spazieren gehen, hat man den Strand ganz für sich allein. Einheimische sind dann auch unterwegs, denn die wissen genau wie wir, dass abends am Strand nicht viel los ist. So haben wir die Abende immer gut genossen.

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Foto: Vira / pixabay

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Die Kultur auf Mauritius kennenlernen

Zuletzt war ich im März auf Mauritius. Das war der beste Urlaub, den ich jemals hatte. Oftmals war ich vorher schon auf Mauritius. Insgesamt 3 Mal bisher und im März war es dann das vierte Mal, dass ich auf Mauritius war. Dieses Mal bei meinen Reisen Mauritius begleitete mich meine Freundin zum ersten Mal und sie war auch schon sehr aufgeregt. Die ersten drei Mal habe ich eher irgendwelche Touristen- Sachen gemacht, die man eben so macht, wenn man auf Mauritius ist. Man schaut sich die Sehenswürdigkeiten an, macht ein paar Ausflüge zu den Wasserfällen, den Tamarid Falls, oder besucht die Riesenschildkröten. Jedes Mal bin ich mit einem guten Gefühl wieder nach Hause gefahren. Jedes Mal ging mein Mauritius Urlaub nur eine Woche, was ich als ein wenig kurz empfunden habe. Dieses Mal wollte ich ein wenig mehr in die Kultur eintauchen und so habe ich mich dazu entschlossen, länger auf Mauritius zu bleiben, damit man eben nicht nur die Sehenswürdigkeiten und Highlights von Mauritius abklappert, sondern auch wirklich in die Kultur eintauchen kann.

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Foto: Suissgirl / pixabay

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Feilschen – auf Bali üblich

Die meisten Einheimischen auf der Insel Bali sind Hindus. Doch abgesehen davon ist das Feilschen in der Region im Indischen Ozean allgemein üblich. Es gehört einfach zur Tradition dazu, wie eben auch dass das tägliche Essen nicht nur eine Nahrungsaufnahme ist, sondern eben ein religiöses Ritual. Mit dem Feilschen kommen die Touristen natürlich nur dann in Kontakt, wenn sie sich auf dem Märkte begeben. Denn in den Designerläden der Städte, vor allem in Kuta, ist das Feilschen nicht erwünscht. Die meisten Urlauber sehen darin dann vor allem auch eine gute Möglichkeit sich wirklich einmal in die Welt der Menschen auf Bali zu begeben. Es ist dabei möglich, dass man als Tourist dann aber dennoch ein Schnäppchen machen kann. Denn die Balinesen gehen davon aus, dass sie nur die Hälfte des zuerst genannten Preises erhalten. Wer ganz ordnungsgemäß dann als Tourist am Flughafen verzollen möchte, der sollte sich natürlich eine Quittung ausstellen lassen. In vielen Läden ist dies auch auf Bali möglich.

Foto: orange  / pixelio.de
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Feilschen – eine der Traditionen auf Bali

Wer schon einmal Bali Ferien unternommen hat, der weiß: Hier auf der Insel der Götter vermischen sich gekonnt Tradition und Moderne. Die Einheimischen sind dem Hinduismus zugetan und entsprechend weltoffen und gegenüber Touristen sehr freundlich. Auch wenn es schon lange so sein könnte, wenn die einstigen Kolonialherren, die Niederländer, schon früh dafür hätten sorgen können, dass Touristen auf die Insel kamen, gab es doch ab den 1970er Jahren einen Aufschwung. Denn damals entdeckten die Hippies die Insel und machten ihre Schönheit, Romantik und vor allem ihre Natürlichkeit in aller Welt bekannt. Heute sind es vor allem Engländer, Deutsche und Australier, die gerne auf Bali Urlaub machen. In die Traditionen, die es schon seit Jahrhunderten auf der Insel gibt, werden die Touristen regelrecht eingebunden. Hierzu gehören nicht nur die vielen hinduistischen Feste, sondern auch das Feilschen beim Handeln auf den Märkten und in den Läden.

Foto: Test / pixelio.de
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Feilschen – eine der Traditionen auf Bali

Wer schon einmal Bali Ferien unternommen hat, der weiß: Hier auf der Insel der Götter vermischen sich gekonnt Tradition und Moderne. Die Einheimischen sind dem Hinduismus zugetan und entsprechend weltoffen und gegenüber Touristen sehr freundlich. Auch wenn es schon lange so sein könnte, wenn die einstigen Kolonialherren, die Niederländer, schon früh dafür hätten sorgen können, dass Touristen auf die Insel kamen, gab es doch ab den 1970er Jahren einen Aufschwung. Denn damals entdeckten die Hippies die Insel und machten ihre Schönheit, Romantik und vor allem ihre Natürlichkeit in aller Welt bekannt. Heute sind es vor allem Engländer, Deutsche und Australier, die gerne auf Bali Urlaub machen. In die Traditionen, die es schon seit Jahrhunderten auf der Insel gibt, werden die Touristen regelrecht eingebunden. Hierzu gehören nicht nur die vielen hinduistischen Feste, sondern auch das Feilschen beim Handeln auf den Märkten und in den Läden.

Foto: Test / pixelio.de
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Von Bathala nach Male

Nachdem meine Freundin und ich auf Bathala gewesen sind, ging es für uns von der winzig kleinen Insel mit nur 45 Bungalows nach Male. Die Umstellung war enorm. Man hatte das Gefühl, in der Zivilisation zurück angekommen zu sein. Doch irgendwie hat es mir auf Bathala ein wenig besser gefallen. Auf Male kann man sehr viel unternehmen, es gibt Clubs, man kann viele Ausflüge machen und jeden Tag etwas anderes anschauen, denn hier häufen sich auch die Sehenswürdigkeiten der Malediven. Der Nachteil darin ist aber, dass es auf Male sehr laut ist und immer noch 100 andere Touristen anwesend sind, die sich das Gleiche anschauen wollen, was man sich selbst anschauen will. Irgendwann nervt es ein wenig, besonders am Strand, da man den Strand nie für sich hat und immer irgendwo ein Kindergeschrei zu hören ist. Sicher, man muss die Abgeschiedenheit mögen, die man auf Bathala hat und auch damit klarkommen, dass man am Tag nicht sonderlich viele Leute sieht, aber wenn man das sucht, ist man wirklich im Paradies angekommen. Male hat mir deswegen auch nicht so gut gefallen, weil es einfach überlaufen ist.

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Foto: da1374 / pixabay

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Auf der Insel Bathala (Malediven)

Im letzten Jahr wollte ich mit meiner Freundin auf die Malediven fliegen. So mussten wir natürlich erst einmal unsere Malediven Reise planen und uns eine Insel heraussuchen, die wir anschauen wollten. Schnell stellten wir fest, dass es klug ist, mehrere Inseln zu bereisen, damit man einen wirklichen Eindruck von den Malediven bekommt. Da wir eine Reise von 3 Wochen zur Verfügung hatten, haben wir uns jeweils für eine Woche auf einer anderen Insel entschieden. Zuerst ging es für uns nach Bathala. Das ist eine kleine maledivische Insel im Nordosten des Ari Atolls. Sie misst gerade einmal 150 Meter Länge und 300 Meter breite. Wir wollten zuerst auf eine wirklich kleine Insel, damit wir dann einen Unterschied zu Male sehen. Male ist die große Hauptinsel der Malediven. Jetzt ging es aber erst einmal nach Bathala. Wir flogen von Zürich nach Male und von dort aus ging es mit dem Speedboot weiter zu unserer Insel. Nach 30 Minuten kamen wir an und fanden sie ganz einfach zauberhaft. Bathala ist von einem großen Hausriff umgeben, weswegen man hier wunderbar Tauchen gehen kann. Witzig fand ich, dass es hier immer zum Essen Kartoffeln gibt.

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Foto: FonthipWard / pixabay

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Urlaub in Santa Cruz (Teneriffa)

Ich war früher, als ich klein war, oftmals mit meinen Eltern auf Teneriffa. Ich kenne die Insel wie meine Westentasche und so wollte ich unbedingt auch einmal mit meinem Freund dorthin, um ihm zu zeigen, wo ich den größten Teil meiner Kindheit verbracht habe. Er hielt Ferien in Teneriffa für eine gute Idee, denn er möchte möglichst wenig im Urlaub organisieren müssen. So war Teneriffa optimal, weil wir spontan agieren konnten, weil ich sowieso schon alles kenne und weiß, wo sich alles befindet. Ich kenne auch die schönsten Strände und so war mein Freund doch recht begeistert von der Idee, nach Teneriffa zu fliegen. Leider existiert die Ferienwohnung meiner Eltern nicht mehr, weil der ganze Stadtteil saniert wurde und dort nun ein riesengroßes Hotel steht. Wir suchten uns deswegen eine andere Unterkunft, die aber mindestens genauso schön war. Uns war es wichtig, dass wir nicht nur ein Zimmer, sondern eine kleine Wohnung haben würden und danach haben wir dann auch gesucht. Direkt am Strand von Santa Cruz gab es noch eine Ferienwohnung mit eigenem Pool und einem Garten und die buchten wir dann auch.

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Foto: Hans / pixabay

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